| Betreff: | Vorschläge für die nächste Klimatreff-mail … |
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| Datum: | Mon, 5 Aug 2024 11:19:36 +0200 |
| Von: | Edwin Busl <e.busl@muenchen-mail.de> |
| An: | Christl Busl <c.busl@posteo.de> |
Verdrängung ist Teil des Menschseins und verhindert, dass wir verrückt werden. Dennoch sollte jeder von uns die Pflicht empfinden, die Welt nach seinen Möglichkeiten ein wenig besser zu machen. Mir ist klar, meine Fotos verändern die Welt nicht, aber sie können den Einzelnen dafür empfänglich machen, den Lauf der Geschichte beeinflussen zu wollen. Wenn ich ein Foto mache, das die Menschen berührt, bewirkt das zunächst gar nichts. Das Foto muss Teil einer Bewegung werden, denn nur als Kollektiv können wir den Mächtigen etwas entgegensetzen.
Das Wenige, was wir tun können, ist viel, wenn wir es gemeinsam tun.
Wegsehen, Nichtstun ist stille Zustimmung. (SZ Interview mit Sebastian Salgado)
In ihrem aktuellen Buch "Revolution für das Leben" entwirft die Philosophin Eva von Redecker die Vision einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Sie spricht von einer Gemeinschaft der Teilenden statt einer Gesellschaft, in der sich die Individuen durch Herrschaft und Eigentum definieren. "Wir könnten pflegen statt beherrschen, regenerieren statt ausbeuten, teilhaben statt verwerten." (GLS Bank News 01/03/22)
Interview mit dem Mediziner Christian Schulz aus dem Landkreis Ebersberg
(mit einer interessanten Einschätzung des Handabdrucks am Ende des Artikels)
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Handabdruck-Konzept von Germanwatch